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Volles Zelt auch zum 8. NCC-Sommertheater

 

8. NCC Sommertheater

Alle drei Akte des diesjährigen Stücks spielen in der Privatklinik von Doktor Bettenfall (Robert Lauberbach). Die leitende Kranken- schwester Eva (Anika Pohl), liebt ihren Chef. Ihre Angebote begeisterten das Publikum, nur nicht ihren Angebeteten und dessen Ehefrau Larissa (Corina Götz). Der eifersüchtige Bauer Napoleon (Christian Ludwig) hat sich als Frau verkleidet, um seine Frau Anita (Christine Schulz) zu überwachen. Für diese Pärchen gab es ein Happy End. Schwester Eva bekam den Sohn von Napoleon und Anita. Der machte sich per Kostüm zum Affen. So kriegte Georg (Sven Ludwig) seine Eva rum.

 

Auf das Gaunerpärchen Jürgen und Nora (Heiko Tautor und Doris Schulz) wartete kein Happy End. Beide hatten sich als Patienten getarnt. Er verführte die Damen, sie raubte diese aus. Dann schlugen die verdeckten Ermittler zu. Elvira und Ringo (Karolin Schill und Michael Schulz) ließen die Handschellen klicken.

 

Das ganze Stück strotzte vor Witzen und Wortspielen: “Warum haben Frauen ein breites Becken? Damit sie beim Tratschen nicht aus dem Fenster fallen.” Die Heilung von Durchfall: “Die Lore fährt nun wieder ohne Brikett.” Lustige Anspielungen auf Heyeröder und Oppershäuser und Vogteier Amtsträger brachten brüllende Lacher. Der NCC ist eben ein Carneval Club.

 

Das zeigte auch der Umgang mit Hängern im Text, beim Einsatz und mit der Technik: Alle Schauspieler sind erfahrene Carnevalisten. Sie können grandios auf der Bühne agieren, improvisieren und mit dem Publikum umgehen. Das war eine Show in der Show. Alle hatten ihren Spaß. Die drei Souffleusen waren wichtig: Anja Pickel, Natalie Pickel und Gabi Abe. Jede übernahm einen Akt.

 

Autor Erich Koch bewundert beim NCC die “Symbiose” zwischen Darstellern und Zuschauern: “Das Publikum bekommt genau, was es will.” Das sind für den Autor “grandiose Momente, die Magie auf ihn ausüben.” Wegen dieses Zaubers fährt er gern sechs Stunden vom Bodensee nach Niederdorla.

 

Die Darsteller haben das Stück 15 Mal geprobt. Jede Geste, jeder Auftritt auf der Bühne wurde geprobt, diskutiert und verbessert. Alles nach Feierabend der Laiendarsteller. Dazu kamen viele Stunden lang Text lernen, Kostüme aussuchen und Proben in kleinen Gruppen.

 

Auch beim 8. Sommertheater stemmte der Verein alles selbst. Die Mitglieder schauspielern, kellnern, zapfen Bier, grillen Würstchen, bedienen die Technik. Auch die großen und kleinen Zelte und die Pavillons wollen auf- und abgebaut sein. Der ganze NCC kümmert sich um alles. Auch der Toilettenwagen ist wichtig. Jeder macht mit, wie er kann. Vereinspräsident Jens Rauch: “Wir danken den Sponsoren, ohne die vieles nicht möglich wäre.”

 

Michael Zeng

Vogteizeitung.de  


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